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Reifen-ABC


Aquaplaning
Unter Aquaplaning versteht man das Gleiten der Reifen auf Wasser. Mit steigender Geschwindigkeit wird die Aufstandsfläche des Reifens kleiner. Wasser unterwandert die Reifenfläche und durch die Verdrängung des Wassers zu allen Seiten verliert der Reifen die Bodenhaftung.
Beschriftung auf dem Reifen
Die technische Ausführung der Bereifung ist durch den § 36 StVZO festgelegt. Danach sind Pkw-Reifen entsprechend der europ. Vorschrift ECE-R 30 genormt. Dies gilt insbesondere für die Beschriftung der Reifenflanke. Sie gibt über die wichtigsten Daten des Reifens Auskunft. Innerhalb dieser Informationen sind die für den Autofahrer wichtigen Angaben zusammengestellt - die Norm verlangt darüber hinaus weitere Bezeichnungen auf der Flanke wie Herstellername und Reifentyp.
Fahrzeugschein
Grundsätzlich muß die Kennzeichnung der Reifen mit den Eintragungen in den Fahrzeugpapieren übereinstimmen. Unter den Ziffern 20 bis 23 des Fahrzeugscheins "Größenbezeichnung der Bereifung" sind die Standard-Reifendimensionen aufgeführt. Häufig stehen weitere Angaben zu möglichen verbindlich festgelegten Reifenfabrikaten, zusätzlich verwendbaren Felgen und Reifen sowie zur Verwendung von Schneeketten in dem Feld 33 "Bemerkungen". Beim Reifenkauf sollte also immer der Fahrzeugschein vorgelegt werden.
Lagerung
Der Lagerort sollte dunkel, kühl und vor Zugluft geschützt sein. Ferner sollte der Kontakt mit Substanzen wie Öl, Kraftstoffe oder sonstigen Chemikalien vermieden werden, da diese den Gummi angreifen können und im Extremfall den Reifen sogar unbrauchbar machen. Sie sollten die Reifen auch vor der Lagerung richtig kennzeichnen (VR, VL, HR, HL).
Laufleistung
Die Laufleistung hängt von drei Faktoren ab: Dem richtigen Reifendruck, dem fachmännischen Auswuchten und der richtigen Achseinstellung.
Luftdruck
Zu niedriger Luftdruck führt zu einer starken Erwärmung des Reifens und damit zu der Gefahr eines Reifenschadens. Außerdem erhöhen sich der Rollwiderstand und die Reibung, was zu einem erhöhten Kraftstoffverbrauch und einer merklichen Erhöhung des Verschleisses führt. Deshalb sollten Sie den Luftdruck alle 14 Tage am kalten Reifen prüfen. Füllen Sie 0,2 bar mehr ein als vorgeschrieben.Vergessen Sie Ihr Reserverad nicht!
Profiltiefe
Bereits bei einer Profiltiefe von 4 mm nimmt die Haftung, insbesondere von Breitreifen, bei Nässe und Schnee deutlich ab. Sie sollten deshalb Ihre Reifen aus Sicherheitsgründen nicht bis zur gesetzlichen Mindestprofiltiefe von 1,6 mm abfahren. Je nach Breite sollten Sie Sommerreifen spätestens bei 2 bis 2,5 mm, Winterreifen bereits nach 4 mm Restprofiltiefe erneuern.
Reifenalterung
Auch Reifen altern, sogar wenn sie nicht benutzt werden. Der Sicherheit zu Liebe sollten Sie keine Reifen mehr verwenden, die älter als 8 Jahre sind.
Reifenlabel
Ausführliche Informationen zum neuen Reifenlabelling finden Sie hier.
Verschleiß
Zu den Verschleißerscheinungen zählen Reibungsverluste beim Anfahren, Bremsen, Kurvenfahren und beim normalen Abrollen der Reifen. Der Verschleiß hängt von der Fahrweise, der Bodenbeschaffenheit und dem Rollwiderstand des Reifens ab.